Was ist DairyPilotFlavoVital®?

DairyPilotFlavoVital® ist:

  • ein schmackhaftes Ergänzungsfuttermittel für Milchkühe mit polyphenolhaltigen Komponenten ausgewählter Früchte und Kräuter, genannt FlavoVital, mit B-Vitaminen und Lebendhefe.
  • ein wichtiges Hilfsmittel, um hohe Leistung und Tiergesundheit im Einklang zu halten.
  • verantwortlich für einen gesunden Pansen, sowie eine hohe metabolische Effizienz.
  • sowohl aus ökonomischer Sicht, als auch aus Gründen des Tierwohls, in jeder Herde und Ration empfehlenswert.

Wie unterscheidet sich DairyPilotFlavoVital® von anderen Produkten?

DairyPilot enthält …

    • FlavoVital®
      Das sind zellschützende Pflanzeninhaltsstoffe von ausgewählten Früchten und Kräutern, verarbeitet in einem einzigartigen Wirkstoffpaket zur:
      • Stärkung der Abwehrkräfte bei entzündlichen Prozessen und oxidativem Stress
      • Stabilisierung und Entlastung des Stoffwechsels
      • Erhöhung der metabolischen Effizienz
      • Reduktion des Zellstresses
    • B-Vitamine
      Diese unterstützen die Pansenmikroben und somit den Stoffwechsel der Tiere (Ausnahme: B-Vitamine sind nicht in DairyPilot green enthalten, dafür ist JOSERA DairyPilot green im ökologischen Landbau einsetzbar)
    • Lebendhefe
      Diese stabilisiert das Pansenumfeld. Dadurch können die Mikroben besser arbeiten und die Futterverwertung steigt.

Wann setze ich DairyPilotFlavoVital® ein?

  • allgmeine Einsatzbereiche:
      • zur Geburtsvorbereitung
      • in der Laktation
      • für Aufzuchtskälber
      • in der Bullenmast
  • für kraftfutterbetonte Rationen
  • zur Verbesserung der Futterverwertung
  • zur Absicherung hoher Leistungen
  • bei Verdauungs- und Stoffwechselstörungen
  • in Stresssituationen (z.B. Hitze, Transitphase, usw.)

Welche Vorteile habe ich als Landwirt durch den Einsatz von DairyPilotFlavoVital®?

  • eine robuste und widerstandsfähige Herde
  • mehr Milch- bzw. Mastleistung
  • mehr Tierwohl für die Herde
  • mehr Ruhe und Gelassenheit im Stall
  • einen höheren Profit

Welche Vorteile hat meine Herde durch DairyPilotFlavoVital®?

    • hohe Abwehrkraft bei entzündlichen Prozessen und Zellstress
    • stabiler Stoffwechsel und hohe metabolische Effizienz
    • leistungsfähiger Pansen und stabiler pH-Wert
    • hohe Futteraufnahme und verbesserte Futter-/Energieverwertung

Was ist DairyPilot green?

DairyPilot green ist eine Produktvariante, die speziell für den ökologischen Landbau eingesetzt werden kann.

DairyPilot green JOSERA

Wie lässt sich der Pansen pH-Wert auch bei hohen Kraftfuttermengen stabilisieren?

Lebendhefen, wie sie auch in JOSERA DairyPilot enthalten sind, sind speziell für die Tierernährung gezüchtete, stoffwechselaktive Hefen. Sie gehören zur Gruppe der Futtermittelzusatzstoffe. Die probiotische Wirkung der Lebendhefe in DairyPilot fördert die Verdauung, minimiert unerwünschte Mikroorganismen und stabilisiert die Pansen- und Darmumgebung. Durch die Fütterung von Lebendhefe an Rinder sind positive Effekt auf den Pansenstoffwechsel der Tiere nachweisbar – so auch bei der Fütterung von DairyPilot.

Die Lebendhefekulturen in DairyPilot verbrauchen zudem Restsauerstoff, wodurch die Konzentration an Milchsäuren gering gehalten wird und der pH-Wert im Pansen steigt. Dies stabilisiert die Pansen-Balance und reduziert das Risiko einer Pansenacidose.

Weitere positive Effekte der DairyPilot-Lebendhefen auf den Pansenstoffwechsel sind die verbesserte Futterverwertung, eine höhere Futteraufnahme und ein steigender Fluss von duodenalem Protein. Diese Effekte implizieren langfristig gesündere und leistungsstärkere Tiere.

Wie lässt sich das Energiedefizit mit DairyPilotFlavoVital® schneller reduzieren?

Die Fütterung der Trockensteher, der Transittiere und der frischlaktierenden Kühe stellt eine ganz besondere Herausforderung dar. Es ist essenziell, die Fütterung in diese drei Phasen zu unterteilen, um den Bedarf der Tiere möglichst genau abzudecken.

Da die Kuh in dieser Phase besonderen Stressfaktoren ausgesetzt ist, ist es neben der Fütterung zudem notwendig, alle Formen stressiger Belastung zu minimieren. Die Fresh Cow beispielsweise ist in dieser Zeit besonders starken Belastungen ausgesetzt: Die Kuh muss sich von der anstrengenden Kalbung erholen und wieder in die Herde einfinden, während die Rückbildung und eine enorme Stoffwechselumstellung stattfinden und die Frischmelker mit angemessener Leistung in die Laktation einsteigen sollen.

All diese Faktoren stellen sowohl psychischen als auch physischen Stress für die Tiere dar. Dieser Stress und mögliche Entzündungen müssen im Körperinneren der Kuh energieaufwendig bekämpft werden. Die Kuh verbraucht in dieser Zeit mehr Energie als sie aufnehmen kann. Als Konsequenz daraus befindet sie sich in einem Energiedefizit – der Kuh fehlt Energie für entscheidende Stoffwechselprozesse. Je weniger Stressfaktoren die Kuh jedoch ausgesetzt ist und je höher gleichzeitig die Futteraufnahme der Kuh ist, desto geringer fällt das Energiedefizit aus. Dies verbessert die Gesundheit der Kuh, stärkt das Immunsystem und schafft eine hohe Lebenseffektivität und eine lange Nutzungsdauer. Zudem ist die Kuh schneller wieder tragend. Neben optimierten Haltungsbedingungen und Management eignet sich JOSERA DairyPilot hier sehr, um die metabolische Effizienz im Tier zu steigern und dadurch mehr Leistung zu erzielen.

 

Wie trägt die Fütterung von DairyPilotFlavoVital® zur Verbesserung des Besamungserfolgs bei?

Ein Haupteinflussfaktor der Fruchtbarkeit einer Kuh ist die Fütterung. Vor allem die Versorgung mit Energie und Eiweiß ist zu Beginn der Trächtigkeit essenziell. Herrscht hier ein Mangel, führt dies in vielen Fällen dazu, dass sich der Embryo nicht einnistet und eine Resorption des befruchteten Embryos die Folge ist. Eine bedarfsgerechte Fütterung ist in dieser Phase unumgänglich. Vermeiden Sie jeden Mangel!

Eine hohe Futteraufnahme verbessert die bedarfsgerechte Versorgung der Kuh. Ein regelmäßiges Anschieben des Futters ist hier eine kostengünstige und einfache Lösung zur Erhöhung der Futteraufnahme. Zusätzlich ist der Einsatz von Lebendhefe in der Trockensteherphase und der Laktation zu empfehlen. Mit dem hohen Anteil an Lebendhefen, pansenstimulierenden Kräutern und stoffwechselunterstützenden B-Vitaminen versorgt JOSERA DairyPilot Ihre Kühe in dieser Zeit auf höchstem Niveau: DairyPilot unterstützt die Rohfaserverdauung und verbraucht Säuren, sodass die Futteraufnahme steigt und eine bessere Verwertung des kostbaren Grundfutters erreicht wird. Dies unterstützt die bedarfsgerechte Versorgung der Trockensteher und der laktierenden Kühe.

Wie kann durch die Fütterung die Laktationspersistenz verbessert werden?

Was ist die Laktationspersistenz?

Die Laktationspersistenz ist ein Maß für den Verlauf der Laktationskurve und beschreibt das Bestehenbleiben eines Laktationszustandes. Die Laktationspersistenz gibt an, wie schnell die Tagesmilchmenge während der Laktation sinkt. Die Höchstleistung, circa 40 bis 43 kg Milch, erreichen Kühe 50 bis 60 Tage nach dem Kalben, bei Jungkühen wird dieser Wert bei 80 bis 100 Tagen erreicht. Die Höchstleistung ist abhängig von Aufzucht, Tiergesundheit, Genetik, Grundfutterqualität und Fütterung sowohl vor- als auch nach dem Abkalben.

Wirtschaftliche Auswirkungen für Ihren Betrieb

Die Persistenz hat wirtschaftliche Auswirkungen auf Ihren Betrieb: Kühe mit schlechter Persistenz führen nicht nur zu geringeren Milcheinnahmen, sie verursachen auch hohe Futterkosten. Denn Kühe mit schlechter Persistenz benötigen in der Startphase teures Kraftfutter und weitere Ergänzungsfuttermittel, um eine Stoffwechselerkrankung abzuwehren. Dies wiederum hat zu Ende der Laktation außerdem häufig eine Verfettung der Tiere zur Folge.

Gute Persistenz über die Fütterung erreichen

Eine wiederkäuer- und bedarfsgerechte, sowie dem aktuellen Laktationsstand angepasste Fütterung ist Grundlage der Tiergesundheit und damit auch des Tierwohls. Sorgen Sie deshalb für eine hohe und qualitativ hochwertige Grundfutteraufnahme Ihrer Kühe. Unterstützen Sie außerdem die Pansenmikroben Ihrer Tiere. Hierbei hilft der Einsatz von JOSERA DairyPilot, der eine optimale Entwicklung des Mikrobioms im Pansen schafft.

Erfahren Sie hier mehr zu den Tipps und Tricks zur Steigerung der Laktationspersistenz Ihrer Kühe!

Hilft DairyPilotFlavoVital® auch bei Ketoseproblemen?

Ja, JOSERA DairyPilot unterstützt bei der Prävention von Ketosen.

Die Transitphase und meist auch weite Teile der Laktation bleiben eine Herausforderung für die Tierernährung. Immer wieder gilt es, den Spagat zwischen negativer Energiebilanz und einer ausreichenden Strukturfutterversorgung zu meistern.
Aufgrund einer reduzierten Futteraufnahme kurz vor und nach der Geburt ist dies besonders schwierig. Zumindest subklinische Ketosen sind deshalb in vielen Betrieben an der Tagesordnung.
DairyPilot stabilisiert den Stoffwechsel, erhöht die metabolische Effizienz und kann dadurch die Ketosehäufigkeit reduzieren.

Sie haben Ketoseprobleme und wissen nicht weiter? Kontaktieren Sie uns jetzt.

Inwiefern trägt die Fütterung zu einer verbesserten Eutergesundheit bei?

Um eine wirtschaftlich erfolgreiche Milchproduktion zu erzielen, sind gesunde Eutergewebe essenziell. Denn eine Vielzahl an Mastitis-Fällen und hohe Zellgehalte führen zu großen Mengen nicht verkaufsfähiger Milch, ansteigenden Behandlungskosten, einem erhöhten Zeitaufwand und letztendlich zu einer Abgangsrate von 15% – 20%.

Die Mastitis ist eine Faktorenerkrankung. Neben genetischer Voraussetzung, Melkarbeit und Haltungshygiene spielen der Stoffwechsel und somit die Fütterung die zentrale Rolle in Bezug auf Euterentzündungen. Auch alle Stressfaktoren, wie beispielsweise Überbelegung oder Stallklima, wirken sich über Stresshormone und deren Wirkung auf den Stoffwechsel aus. Da vor allem zu Beginn einer Laktation der Stoffwechsel stark gefordert ist, kommt es hier am häufigsten zu Problemen.

Vor allem zu Beginn einer Laktation kommt es durch die starke Beanspruchung des Stoffwechsels häufig zu Problemen, sodass dem Trockensteh- und Anfütterungsmanagement besondere Aufmerksamkeit gelten. Mit JOSERA DairyPilot kann gerade diese Belastungsphase durch seine stabilisierende Funktion auf die Pansenflora deutlich entschärft werden.

Famile Kreuzer über DairyPilot

Mit dem Einsatz von DairyPilot und der Umsetzung einiger weiterer Maßnahmen zur Verbesserung der Grundfutterqualität sind die Euterprobleme im Betrieb Kreuzer spürbar besser geworden. Dies geht einher mit einer verbesserten Futterverwertung. Erfahren Sie hier mehr.

Welchen Einfluss hat DairyPilotFlavoVital® auf die Kolostrumqualität?

Ein Kalb wird ohne Energiereserven und mit defizitärem Immunsystem in eine von Keimen besiedelte Außenwelt geboren. Da es von der Mutter bisher keinen maternalen Schutz erhalten hat, muss das Kalb diesen nun durch die Aufnahme von frischem Kolostrum gewinnen. Hierbei ist es wichtig, dass das Kalb innerhalb der ersten vier Stunden nach der Geburt mindestens zwei Liter Biestmilch zu sich nimmt, um Antikörper aus der Muttermilch im Darm aufzunehmen und eine passive Immunisierung herzustellen. Nimmt ein Kalb keine Antikörper auf, ist es gegenüber Erregern und Infektionen schutzlos. Am ersten Tag nach der Geburt sollte das Kalb insgesamt mindestens vier Liter Kolostrum zu sich nehmen. Wichtig ist hierbei, die Qualität des Kolostrums zu prüfen.

Die Erkenntnis, dass der Gehalt an Immunglobulinen im Kolostrum einen Einfluss auf die Immunität des Kalbes und damit auf die zukünftige Entwicklung hat, ist nicht neu. Die Qualität des Kolostrums kann dabei mit einer Kolostrumspindel oder einem Refraktometer bestimmt werden. Beim Refraktometer wird der Gehalt an Immunglobulinen durch den sogenannten Brix-Wert ausgedrückt.

In einem Versuch auf zwei Milchviehbetrieben wurde der Einfluss von 100 g JOSERA DairyPilot in der Vorbereitungsfütterung auf den Brix-Wert analysiert. Von insgesamt 72 Abkalbungen waren 33 in den DairyPilot-Versuchsgruppen und 39 in den Kontrollgruppen. Die Messung der Brixwerte erfolgte zur ersten Melkung mittels Refraktometer, wobei sich folgendes Bild ergab:

Ab einem Brixwert > 22 wird von einer guten Kolostrumqualität gesprochen. Dies war sowohl in der Kontrolle (K), als auch in der Versuchsgruppe (V) der Fall. Dennoch zeigte sich in der Versuchsgruppe eine signifikante Erhöhung des Brixwertes um 2,4 Punkte, was für eine bessere Kolostrumqualität spricht.

Durch den Einsatz von DairyPilot konnte in dem Versuch eine Verbesserung der Kolostrumqualität beobachtet werden. Generell gilt, je besser die Kolostrumqualität, desto besser der Schutz des neugeborenen Kalbes und damit bessere Voraussetzungen für dessen weitere Entwicklung.

Bessere Kolostrumqualität durch DairyPilot

Wie wird DairyPilotFlavoVital® gefüttert?

Der Einsatz erfolgt während der gesamten Laktation mit 100 – 150 g je Tier und Tag und in der Geburtsvorbereitung mit 100 g.
Bei hohen Belastungen, wie z.B. Acidose, Ketose, Stoffwechselstress, Verdauungsstörungen, Klauen- und Euterproblemen empfehlen wir bis zu 200 g je Tier und Tag.
Die Einsatzempfehlung für Aufzuchtskälber und Bullen variiert.

Welche Erfahrungen haben Landwirte mit DairyPilotFlavoVital® gemacht?

Viele Landwirte haben JOSERA DairyPilot bereits erfolgreich im Einsatz. Erfahrungsberichte finden sie hier.

Laut Frau Engel ist seit dem Einsatz von DairyPilot eine gewisse Ruhe und Kontinuität in der Herde festzustellen.

Herr Holl ist überzeugt vom positiven Einfluss von JOSERA DairyPilot auf den Gesundheitsstatus seiner Herde.

Herr Gantefort ist begeistert vom Erfolg mit DairyPilot im Hochleistungsbereich.

Magdalena Rzepka aus Polen konnte durch den Einsatz von JOSERA DairyPilot die Futterverwertung deutlich verbessern.

Wie trägt DairyPilotFlavoVital® zu einer besseren Tiergesundheit bei?

Zum einen kommt dem Aspekt der Tiergesundheit in Zeiten volatiler Märkte und einer kritischen Auseinandersetzung der Öffentlichkeit mit der Tierhaltung eine besondere Bedeutung zu. Zum anderen ist eine gesunde Kuh nicht erst seit den jüngsten Berichten für eine ökonomisch erfolgreiche Milchproduktion unerlässlich. Somit bleiben weite Teile der Laktation eine Herausforderung für die Tierernährung.

Hierbei gilt es immer wieder, den Spagat zwischen negativer Energiebilanz und einer ausreichenden Strukturfutterversorgung zu meistern. Aber auch ungünstige Umstände wie Hitzestress, Gruppenwechsel, Rationsumgestaltung, ungenügende Futterqualität usw. können zu Leistungseinbußen und negativen Folgen mit herabgesetzter Lebenseffektivität führen. Neben den genannten Faktoren gibt es noch eine Reihe weiterer Einflussgrößen, die eine Auswirkung auf die Tiergesundheit und die Leistung haben. Diese reichen von Keimen bis hin zu stallbaulichen Ursachen, die Technopathien wie z.B. Läsionen hervorrufen können. Zudem erschweren größere Herden häufig eine tierindividuelle Fütterung bzw. Versorgung.

JOSERA DairyPilot hilft dem Landwirt, sich genau diesen Aufgaben zu stellen: DairyPilotFlavoVital® unterstützt den Landwirt dabei, über die ganze Laktation eine unauffällige und zuverlässig leistende Kuh mit langer Nutzungsdauer zu haben, um eine hohe Lebenseffektivität der Herde zu erreichen. Denn gesunde Kühe bedeuten erhöhtes Tierwohl und für den Landwirt somit Arbeitserleichterung und emotionale Entlastung.

Wie kann Zellstress reduziert werden, um das Immunsystem zu stärken?

Unvermeidbare Konflikte in der Fütterung und im Rations- und Herdenmanagement, Belastungen durch Keime, Hygienemängel im Stall und bei der Kalbung, suboptimale Haltungsbedingungen, sowie mechanische Beanspruchung durch den täglichen Melkvorgang stellen latente Belastungsfaktoren für die Tiergesundheit dar und sind Ursache für Entzündungsherde. Das Immunsystem der Kuh steht permanent auf Alarmbereitschaft und wird bei jeder Störung – unabhängig davon, ob es sich um eine tatsächliche Entzündung handelt oder nicht – aktiv.

Erhält der Körper der Kuh beispielsweise einen Stoß, ist dies eine Störung. Das Immunsystem wird an der gestoßenen Stelle aktiv, um gegebenenfalls auf eine Entzündung zu reagieren. Liegt keine Entzündung vor, zieht sich das Immunsystem wieder von der betroffenen Stelle zurück. Die Konsequenz ist ein unnötiger Energieverlust der Kuh. Denn aufgrund der Vielzahl von kleinen, irrelevanten Störungen, für die ein Auslösen der kompletten Kaskade nicht notwendig wäre, geht hier viel Energie verloren. Diese schadet nicht nur der Leistung, sondern erschwert auch die Abwehr einer tatsächlichen Entzündung.

Im Falle einer tatsächlich vorliegenden Entzündung bei einem Störer bleibt das Immunsystem – im Gegensatz zu Störern ohne Entzündungen – an der gestoßenen Stelle weiterhin aktiv, um die Entzündung zu heilen. Dies erfordert eine Produktion zusätzlicher Blutkörperchen – Energie wird verbraucht.

Die stetigen, unabhängig von ihrer Relevanz energieaufwendigen, entzündlichen Prozesse im Körper der Kuh, das sogenannte Grundrauschen, sind im Tier allgegenwärtig. Das Grundrauschen läuft im Hintergrund unterschwellig ab und beeinflusst so die Leistung negativ bzw. beeinträchtigt die Gesundheit der Tiere.

Krankheitsbilder für Entzündungsprozesse

  • Mastitis (Euterentzündung)
  • Gebärmutterentzündung
  • Klauenentzündungen
  • Läsionen der Haut, Phlegmone
  • Acidose (Entzündung der Pansen- u. Darmschleimhaut)
  • Durchfall

Video: Das sogenannte „Grundrauschen“ im Tier ist bildlich wie ein innerer Sturm vorzustellen.

Entzündliche Prozesse und unterschwelliges Grundrauschen behindern die Leistung

  • Der Körper bekämpft Fehlalarme und Störfeuer und ist in erhöhter Alarmbereitschaft.
  • Dieser Prozess verbraucht Energie.
  • Die Tiere fühlen sich krank.
  • Der Appetit lässt nach.
  • Die Leistung geht zurück.

Abbildung 1: Das Grundrauschen ist allgegenwärtig und beeinflusst Leistung und Wohlbefinden.

JOSERA Grafik zeigt Einflüsse des Grundrauschens

Eine Entzündung ist die Antwort des Körpers auf eine Schädigung. Diese kann unterschiedlicher Natur sein:

  • physikalisch (Verletzung, Fremdkörper, Strahlung, Wärme, Kälte)
  • chemisch (Säuren, Laugen, Toxine)
  • biologisch (Viren, Bakterien, Pilze)

Ziel der Entzündung ist es, den schädlichen Reiz zu eliminieren, die Ausbreitung der Schädigung zu vermeiden sowie die Funktionsfähigkeit des Gewebes wieder herzustellen.

Video: Das „Grundrauschen“ wird im Körper reduziert und das Tier kann sich wieder auf die wesentlichen Prozesse konzentrieren.

Zwar kann das Grundrauschen nicht verhindert, wohl aber reduziert werden: JOSERA DairyPilot stärkt die Abwehrstoffe bei entzündlichen Prozessen und reduziert oxidativen Stress. Denn FlavoVital wirkt beruhigend auf das NF-κB, dem Schlüsselregulator entzündlicher Prozesse. Dadurch wird das Immunsystem erst bei stärkeren Auslösern aktiv und minimiert Energieverluste durch unnötige Immunreaktionen des Körpers auf Low-Level-Reize. Dies hat zur Folge, dass das Grundrauschen im Körper der Kuh reduziert wird und das Immunsystem des Tiers nicht mehr „daueraktiv“ ist. Die hierdurch eingesparte Energie kann nun in echte Entzündungsprozesse fließen und schützt die Kuh somit vor Infektionen.
Die gewonnenen Energieressourcen werden außerdem für die Rückbildung nach der Geburt oder die Milchproduktion bereitgestellt. Denn die eingesparte Energie schafft eine bessere Voraussetzung für den Start in die Laktation und macht die Kuh leistungsfähiger.

Wissenschaftliche Erläuterungen

In neuen wissenschaftlichen Studien wurde gezeigt, dass und wie Ernährungsfaktoren zur Ausprägung der Gene beitragen (Nutrigenomik). Das bekannteste Beispiel in der Tierernährung ist hierbei die metabolische Programmierung beim Kalb. Bei dieser hat eine optimale Fütterung in den ersten drei Lebenswochen einen dauerhaften Vorteil auf die spätere Leistung.

Sekundäre Pflanzeninhaltstoffe (Polyphenole) wirken in ähnlicher Weise auf die Genausprägung, da sie das Entzündungsgeschehen und den Zellstress beeinflussen und dadurch Ressourcen sparen. Dies ist vor allem bei einer negativen Energiebilanz und in Extremsituationen (Geburt, Hitze, hohe Leistung, Gruppenwechsel, hoher Erregerdruck, usw.) von Bedeutung. Im Gegensatz zur metabolischen Programmierung ist diese Wirkung jedoch nicht dauerhaft, sondern an den Zeitraum der Fütterung gebunden.

Eine Arbeitsgruppe um Prof. Eder (Gessner et al. 2015, submitted) hat dies eindrucksvoll nachgewiesen: Die gezielte Verabreichung polyphenolhaltiger Pflanzen führte bei Milchkühen zu einem Leistungsanstieg um 3,5 kg und sämtliche an einer Entzündung beteiligten Gene waren weniger stark ausgeprägt. Dies spricht für ein reduziertes Entzündungsgeschehen. Zudem war ein Gen, welches eine Fettleber anzeigt, deutlich schwächer ausgeprägt.

Polyphenole beeinflussen also die Leistung von Milchkühen positiv und fördern gleichzeitig die Tiergesundheit (Tabelle 1 und 2). (mod. nach Gessner et al. 2015)

JOSERA Wirkungsweise Polyphenole in DairyPilot
Tabelle zeigt den Einfluss polyphenolhaltiger Pflanzen auf die Leistung von Milchkühen

Tabelle 1: Der Einfluss polyphenolhaltiger Pflanzen auf die Leistung von Milchkühen

Tabelle zeigt den Einfluss von polyphenolhaltiger Pflanzenteile bei der Entzündung und Zellstress beteiligter Gene

Tabelle 2: Der Einfluss von polyphenolhaltigen Pflanzenteilen auf bei der Entzündung und Zellstress beteiligten Gene

Welche Versuche gibt es zu DairyPilotFlavoVital®?

In mehrjähriger Entwicklungsarbeit hat JOSERA ein einzigartiges pflanzliches Wirkstoffpaket entwickelt. Dieses heißt FlavoVital, und nutzt gezielt die Synergie von ausgewählten polyphenolhaltigen Früchten und Kräutern. FlavoVital wurde in einem breit angelegten Feldversuch mit über 6.000 Kühen in unterschiedlichen Ländern intensiv getestet (siehe Tabelle 3). Alle Versuchsbetriebe fütterten sowohl im Vorjahr als auch in der Vorperiode ein B-vitaminhaltiges Produkt (Kontrolle). Nach einer sechsmonatigen Versuchsphase mit JOSERA DairyPilot fand ein Vergleich der Leistungsdaten mit der Vorperiode und dem Vorjahr statt.

JOSERA FlavoVital

Trotz der Absicherung der Ration mit dem B-vitaminhaltigen Produkt in der Kontrollphase wurde mit DairyPilot eine signifikant höhere Leistung erzielt (siehe Abbildung 1).

Min. Max. Mittelw.
Herden-Gr 80 1.175 299
Milch-Mg p.a. 7.485 12.888 9.551
Fett (%) 3,64 4,42 4,03
Protein (%) 3,27 3,58 3,42

Tabelle 3: Zusammenfassung der Versuchsbetriebe

JOSERA Grafik zeigt höhere Milchleistung nach Einsatz von DairyPilot

Abbildung 2: Signifikant höhere Milchleistung von DairyPilotFlavoVita®  im Vergleich zum B-vitaminhaltigen Produkt

Seinen positiven Einfluss zeigt DairyPilotFlavoVital® auch in Bezug auf Zellzahlen (Tabelle 4) und Stoffwechselstörungen (Tabelle 5), die sich signifikant unterscheiden.

Tabelle 4: Entwicklung der Eutergesundheit im Vergleich zum Vorjahr (LKV-Daten, Betrieb Cerini, Lettland)

Tabelle 5: Einfluss von DairyPilotFlavoVital® auf Stoffwechselstörungen¹,

¹Ergebnisse bis 07/2015

Die am Versuch teilnehmenden Landwirte berichten zudem von

  • einer besseren Konstitution der Tiere
  • höherer Stressresistenz in Extremsituationen (Hitze, suboptimale Futterqualität, Transitphase etc.)
  • geringeren Tierarztkosten.

Anwendungsgebiete von DairyPilotFlavoVital®

Aufgrund der hohen Anforderungen an unsere Hochleistungskühe können Grippeerkrankungen oft zu hohen Leistungseinbußen führen. Dabei nehmen die Bekämpfung der Grippe und die Genesung der Kuh einen großen Anteil der ohnehin knap­pen Energie in Anspruch, weshalb die Vermeidung einer Grippeerkrankung ein hohes Ziel sein muss. Die Stärkung des Immunsystems sollte aus diesem Grund ein Anliegen aller Milchviehhal­ter sein. Neben einem optimalen und stressfreien Haltungssystem kann JOSERA DairyPilot mit seiner bekannten Wir­kung genau hier ansetzen. JOSERA DairyPilot reduziert den Zellstress und unter­stützt somit das Immunsystem.

Die Temperaturen im Frühsommer und Hitzeperioden machen sich bei Kühen bemerkbar. Anders als der Mensch, würde eine Kuh allerdings den Sommer meiden. Bei Temperaturen deutlich über 20 °C und hoher Luftfeuchtigkeit bekommen vor allem Hochleistungskühe Hitzestress. Ketose und Pansenacidose sind hier häufige Folgen und somit werden auch Leistung, Tiergesundheit und Fruchtbarkeit beeinflusst.

Begrenzte Grundfuttermengen und stark schwankende Qualitäten machen u.U. eine Überprüfung der Mineral- und Wirkstoffversorgung notwendig. Maislastige Rationen, aufgrund eines Mangels an Grassilage, haben einen deutlich geringeren ß-Carotin-Gehalt als grasbetonte Rationen. Da eine optimale ß-Carotin-Versorgung für die Fruchtbarkeit unumgänglich ist, kann es hier gerade in Zeiten verringerter Futteraufnahme (Transitphase) zu Engpässen kommen. Follikel haben ein Gedächtnis, was zur Folge hat, dass Fruchtbarkeitsprobleme nach einer Mangelsituatuion noch mehrere Wochen anhalten und die befruchtete Eizelle geringere Überlebenschancen hat.
Das gleiche gilt für Grassilagen mit einer Trockenmasse über 45%. In diesen Fällen ist eine ß-Carotinzulage bis zur nächsten Trächtigkeit empfehlenswert.
Wichtig ist eine optimierte Ausnutzung der Nährstoffe. Neben einer optimierten Ration ist hier der Einsatz von JOSERA DairyPilot für einen effizienteren Nährstoffaufschluss im Pansen zu empfehlen.


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