Worauf achten andere Praktiker? Wir fragen Lars Schmidt, Herdenmanager in der BRB Lietzow aus dem Landkreis Havelland. Seit zwei Jahren ist dieser voll verantwortlich für die 400 Milchkühe und die Nachzucht. Er organisiert die Arbeit mit den sechs Mitarbeitern in Absprache mit der Geschäftsleitung.

JOSERA Informationsdienst:
Herr Schmidt, als Sie die Herde übernommen haben, wie war da die Situation bezüglich der Qualität des Grundfutters?

Lars Schmidt:
Die Maissilage hat bei uns stabil eine Top-Qualität mit Energiegehalten bis zu 7 MJ NEL. Für mich nicht zufriedenstellend war die Grassilage. In der Fütterung ist jedoch die gute AWS die Basis für eine ausgewogene, wiederkäuergerechte Ration. Wir haben verschiedene Möglichkeiten geprüft und uns im letzten Jahr entschieden, den ersten Schnitt mit Josilac classic  zu behandeln. Die Folgeschnitte sind wie zuvor ganz ohne Siliermittel konserviert worden. Bei uns im Team gab es auch die Meinung, dass Siliermitttel nur dem Verkäufer was bringen und wenn das Wetter gut ist, der Einsatz von Siliermitteln überflüssig wäre. Die Ergebnisse haben uns hier aber ein anderes Bild eröffnet.

JOSILAC Silokontrolle, Referenz Betrieb

JOSERA Informationsdienst:
Wie sahen denn die Ergebnisse aus?

Lars Schmidt:
Na, da war der Unterschied sehr deutlich sichtbar! Wir lassen jede Silage beproben (siehe Tabelle). Schon direkt am Silo vom Geruch her war die Qualität bei der Josilac-Silage super, ohne Josilac gerade einmal mittelmäßig. Und die Ergebnisse der Untersuchung haben uns Recht gegeben.

Das Ergebnis spricht für eine schnelle pH-Wert Absenkung. Dies ist bedingt durch die starke Milchsäurebildung, der Empfehlungswert wird deutlich überschritten. Bei der Buttersäure, die verzehrsmindernd wirkt, steht in allen Varianten eine Null. Die Silage ist hervorragend konserviert und hat einen hohen Futterwert. Auch der Proteinwert ist hoch geblieben.

ParameterEinheitWert Siloprobe
TSg1.000
XAg94
Zuckerg52
pH-Wert3,8
Ammoniak-Stickstoff% des Ges.-N4,9
Essigsäure%0,85
Buttersäure%0,0
Milchsäure%13,72
NELMJ / kg6,3

JOSERA Informationsdienst:
Wie sehen Ihre Pläne für die diesjährige Siliersaison aus?

Lars Schmidt:
Die Ergebnisse des letzten Jahres haben eine deutliche Sprache gesprochen. Jetzt habe ich mich im Team durchgesetzt. Auch der 2. Schnitt wird 2015 mit Josilac eingefahren.

JOSERA Informationsdienst:
Was versprechen Sie sich davon?

Lars Schmidt:
Unsere Herdenleistung liegt jetzt bei 9.700 Litern. Mit einer guten Silage ist da noch was drin. Gerade haben wir die Herde gründlich untersuchen lassen. Die Aussagen des Professors von der FU Berlin waren eindeutig: Die Tiere müssen mehr Rohfaser aufnehmen, um ihr Leistungspotential auszuschöpfen und nicht vorzeitig abzugehen. Daran arbeiten wir, und der Einsatz von Josilac bringt uns diesem Ziel deutlich näher.

JOSILAC Rinder im Fressständer fressend

JOSERA Informationsdienst:
Wir wünschen Ihnen viel Erfolg!

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