Welche Tools Ihnen bei der Beurteilung der aktuellen Situation helfen können und es ermöglichen einen weiteren Schritt nach vorne zu planen und umzusetzen, soll dieser Artikel aufgreifen. Hierbei gibt es eine Vielzahl an Instrumenten und Möglichkeiten, die mit wenig Arbeitsaufwand durchführbar sind und Ihnen helfen den Weg zu Ihrem Ziel erfolgreich zu meistern.

Hilfmittel zur Kontrolle in der Kälberhaltung

  • Fieberthermometer: Nicht nur Krankheiten und entzündliche Prozesse können hiermit dargestellt werden, sondern auch Untertemperaturen sind sehr aussagekräftig. Diese signalisieren, ob die Energiezufuhr bei Ihren Kälbern stimmt.
  • Tränkethermometer: Die Tränkethemperatur ist genauso entscheidend wie die Anrührtemperatur. Hier können erste Ursachen für Durchfälle und schlechte Nährstoffumsetzung im Kalb liegen.
  • Kotschnelltest: Mittels Kotschnelltest lässt sich schnell klären, welche Art von Durchfall vorliegt. Ist dieser erregerbedingt oder möglicherweise von der Tränke abhängig?
  • Biestmilchspindel: Sagt alles über die Biestmilchqualität aus. Hieraus können Rückschlüsse auf das Immunsystem des Kalbes gezogen werden.
  • Refraktometer: Wie ist das Biestmilchmanagement? Mittels Refraktometer lässt sich die Biestmilchqualität messen. Noch genauer ist aber die Untersuchung des Blutes auf die enthaltenen Immunglobuline. So erhalten Sie Aussagen, in wie weit die Tränkemengen und Tränkezeiten erfolgreich waren.
  • Viehmaßband: Darüber können tägliche Zunahmen bestimmt werden. Liegen Ihre Kälber und Jungrinder im Soll? Gerade für den späteren Besamungszeitpunkt ist die körperliche Entwicklung entscheiden.
JOSERA Biestmilchspindel

Diese Tools können schnell und flexibel eingesetzt werden. Mit einem geringen Zeitinvest erhalten Sie klare Ergebnisse. Diese helfen Ihnen dabei, an den entscheidenden Ursachen zu arbeiten und so Ihre Zielerreichung zu ermöglichen.

Hilfsmittel zur Kontrolle bei Rindern

  • Fieberthermometer: Entzündliche Prozesse und Krankheiten werden so schnell ersichtlich.
  • Biestmilchspindel: So können Rückschlüsse auf das Trockenstehermanagement gezogen werden. Mineralstoff-/Energie- und Rohproteinversorgung haben einen Einfluss auf die gebildete Milchmenge und die Dichte an Immunglobulinen.
  • Silage-/Futtertischanalyse: Welche Nährstoffe weisen Ihre Silagen auf? Was liegt am Futtertisch vor?
  • Futterprotokoll: Welche Mengen fressen Ihre Tiere an einem Tag? Entspricht das der berechneten Ration? Welche Reste bleiben übrig?
  • Milchleistunskontrollen: Die Auswertung der Milchkontrollen bietet eine Vielzahl an Informationen. Gerne helfen wir Ihnen bei dieser wichtigen Datenanalyse und passen gemeinsam die Fütterung an.
  • iCheck: Die Kühe zeigen sich schlecht in der Brunst bzw. werden nicht tragend? Der iCheck bestimmt den Beta-Carotingehalt im Blutplasma und gibt so Auskunft, ob es sinnvoll ist, Beta-Carotin in die Fütterung zu integrieren.
  • Kuhsignale: Die herkömmlichste Art das Geschehen im Stall zu bestimmen. Die Kühe erzählen eine Menge über die aktuelle Lage. Wiederkauverhalten, Annahme der Liegeboxen, Fressverhalten, Fellkleid, Hungergrube, BodyConditionScore (BCS)… Hierbei hilft es oftmals, eine „betriebsfremde“ Person bei der Beurteilung und Interpretation der Signale an seiner Seite zu haben.
  • Schüttelbox: Wie ist die Ration gemischt? Ist die Mischung über den gesamten Futtertisch identisch? Entsprechen die Futterreste der am Tag vorgelegten Ration?
  • Kotsieb: Nichts ist ärgerlicher als eine schlechte Futterverwertung. Mit einem zweistöckigem Kotsieb können Aussagen über die Futtereffizienz Ihrer Kühe getätigt werden.
JOSERA Kotwaschung mit Kotsieb im Vergleich

Haben Sie Interesse an einer der oben aufgeführten Untersuchungen/Beratungen? Sprechen Sie Ihren JOSERA-Berater darauf an.

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